Titelschlacht in Hockenheim

von Stefan Lorse

ADAC GT Masters Titelschlacht in Hockenheim
Foto: Marko Tarrach | http://www.motor-sport-fotos.com


Gleich zu Beginn des ersten Rennens, was Dennis Marschall und Carrie Schreiner von xf mit der Pole startet, kam es in Kurve 2 zu einem schweren Unfall, wo mehrere Autos ineinander verwickelt waren. Schwer getroffen hat es Unter anderen der Mannfilter AMG von Fabian Vettel und Philip Ellis oder auch die Callaway Corvette, die nach dem Crash nahezu erstört dann da standen.
Auch der Montaplast by Land Audi von Max Hofer und Christopher Mies hat es schwer gefroffen, womit die die letzten Titelchancen dahin waren.

Auslöser war des Unfalls war eine Berührung des Aust Audies mit der Zakspeed Corevette, was zum Dreher des Audis führte. Jahn in seiner Corvette musste auf die Wiese ausweichen was wiederrum eine Staubwolke mit Sichtbehinderung zur Folge hatte. Das Rennen wurde daraufhin unterbrochen.

Folgen für Leib und Leben der Fahrer gab es zum Glück nicht.

Nach ca. 20 Minuten gab es den Restart, der ohne Probleme von statten ging und auch die ersten Überholmanöver wurden sehr diszipliniert durchgeführt wurden.
Aber gleich zu Beginn greift Bortolotti Marschall an, der aber gegenhalten kann. Auch zwischen der Corvette von Davin Jahn gegen die Zakspeed AMG von Errikson ging es heiss her. Aber vorbei kam er nicht. Allgemein machte das Rennen den Eindruck, als ob jetzt alle extrem vorsichtig fahren. Kaum Angriffe, ein, zwei unbedeutende Platzwechsel auf den hinteren Rängen. Bis auf den Abstand der Fahrzeuge ist im allgemeinen wenig passiert.

Gleich zu Beginn des Boxenstoppfensters wurde es voll in der Boxengasse. Mehrere Autos kamen zum Fahrerwechsel rein. Die führenden Fahrzeuge blieben noch einige Runden draussen. Kurz vorm Boxenstopp konnte Bortolotti im GRT Grasser Lambo an Marschall vorbeiziehen, der durch den Schnitzer BMW dann beim Kontern behindert wurde, der durch das überrunden aufgelaufen ist.

Foto: Marko Tarrach | http://www.motor-sport-fotos.com/

Sven Barth kassierte nach dem Boxenstopp eine Durchfahrtsstrafe, weil er neben dem Zakspeed AMG die Box verlassen hat. Auf Platz 12 konnte er sich dann wieder einreihen.
Kurz vor Schluss nochmal Schreckskunde. Campel fährt Asch ins Heck, beiden drehen sich, der Ferrari verliert den Heckspoiler. Dann noch Pech für Preinig. In der letzten Runde technischer Ausfall. Zuvor war starke Rauchentwicklung am Heck des Porsche zu sehen.
Dann noch eine Üerraschung. In der letzten Runde fightet sich Kelvin van der Linde noch an Maximilian Götz vorbei und positioniert sich auf Platz 2. Damit ist Götz mit Dontji auf Platz 3. Auf dem ersten Platz landet Eng und Bortolotti im Grasser GRT Lamborghini.

Fotos: Marko Tarrach | http://www.motor-sport-fotos.com

Zum zweiten Rennen konnte 2 der 4 verunglückten Fahrzeuge wieder fürs Rennen fit gemacht werden. Einmal die Callaway Corvette und der Land Audi von Christopher Mies.
Der Tabellenführenden, Kelvin Van der Linde und Patric Niederhauser von HCB-Rutronik-Racing direkt der Pole starten was zum dem Zeitpunkt bei einem Sieg, auch den Sieg der ADAC GT Masters 2019 bedeutet hätte. Den Start konnte van der Linde für sich bestimmen, trotz Druck von Rolf Ineichen und Franck Perera Lamborghini. Dann wieder Rennunterbrechnung.
Die Corvette von Callaway Competition mit Marvin Kirchhöfer an Bord, die bereits gestern in einem heftigen Unfall verwickelt war und für das zweite Rennen wieder aufgebaut wurde, schlägt erneut gleich in Kurve 1 ein. Auslöser war eine Berührung am Heck der Corvette von Stefan Mücke im BWT Audi. Dabei fing sich an die Corvette zu drehen und wurde von BWT Audi noch angeschoben, bis Kirchhöfer das Auto nicht mehr halten Konte. Einschlag nach Kurve 1.

Nach dem Restart zog van der Linde das Tempo gleich wieder an, dicht gefolt vom GRT Grasser Lamborghini mit Perrera an Bord und dem Land Audi mit Vanthoor als Fahrer.
In Runde griff Perera, Kelvin van der Linde an. Der Angriff verpuffte aber in Runde 3 und Van der Linde konnte souverän auf dem 1. Platz weiter fahren.

Dann die Entscheidung der Rennleitung in Minute 36. Stefan Mücke von BWT Mücke Motorsport erhielt die schwarze Flagge und die damit verbundene Disqualifiation vom Rennen.
Für uns die richtige Entscheidung.

Zu Beginn des Boxenstopp Fensters kamen die Land Audis im Doppelpack mit als erstes rein. Der führenden, Kelvin van der Linde und sein Verfolger kamen kurz vor Ende des Boxenstopp Fensters rein. Danach konnte der HCB Audi mit jetzt Niederhauser die Führung verteitigen. Durch den zeitigen Stopp konnte sich Ricardo Feller von Land Motorsport auf den zweiten Platz schieben und bis zum Ende halten.

 

Foto: Stefan Lorse

Nach dem Boxenstopp ist dann relativ wenig im Rennen passiert. Niederhauser konnte sich weit von Feller absetzen. Bortolloti, der bis jetzt zweitplatzierte der Meisterschaft, konnte sich auf Platz 8 vorkämpfen und führ bis Rennende am Anschlag um noch ein paar Punkte zu holen. Dann die Überraschung 3 Minuten vor Schluss kam Max Hofer von Land Motorsport in die Box um einen Hintenreifen zu wechseln. Damit landeten Mies und Hofer auf Platz 17 des Rennnens.

Am Ende fährt Niederhauser das Rennen nach Hause. Damit gewinnt Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser vorzeitig den Titel um die ADAC GT Masters 2019 in Hockenheim.
Die Entscheidung über Platz 2 und 3 wird dann in 3 Wochen auf dem Sachsenring getroffen.

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