Saisonstart ADAC GT Masters

von Stefan Lorse

Aus für Iron Force Racing

Gleich zu Beginn des Jahres, ein großer Schock für alle Fans. Das beliebte Rennteam, Iron Force Racing by Ring Police meldete Insolvenz an. Dies bestätigte Rennfahrer und Unternehmer Jan-Erik Slooten offiziell in einer Pressekonferenz.

Auf Instagram gab es dazu ein offizielles Statement: „Liebe Fans, Partner und Wegbegleiter, es stimmt, dass über das Vermögen der RP Vertriebsgesellschaft mbH ein vorläufiges Insolvenzverfahren beantragt und angeordnet wurde. Das tut uns besonders für unsere MitarbeiterInnen, Geschäftspartner und treuen Fans leid. Der Geschäftsbetrieb bei RING POLICE ist weiterhin uneingeschränkt im Gange. Wir richten den Blick nach vorne und setzen alles daran, wieder auf die Strecke zu kommen. Dazu werden wir konstruktiv mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter zusammenarbeiten und ihn nach Kräften unterstützen, um Lösungen zu finden. Wir bedanken uns bei allen, die auch in diesen schwierigen Zeiten zu uns halten und uns unterstützend zur Seite stehen“.

Link zum Statement

Damit wird die die neue Saison 2020 ohne das beliebte Rennteam geben. Zufuhr hatte sich Sponsor und Tunergott, John Pierre Kraemer und der Rennfahrer Lucas Luhr vom Rennteam getrennt. Das Team konnte keine großen Erfolge verzeichnen, allerdings war es absoluter Publikumsmagnet im Fahrerrlager. Weitere Einsätze für 2020, wie z.b. der Einsatz in der ADAC GT 4, wurden abgesagt.

Foto: Stefan Lorse | Speedemotions.de

Mirko Bortolotti verlässt Lamborghini

Der Vizemeister 2019, Mirko Bortolotti verlässt nach fast 6 Jahren Lamborhini und somit auch das GRT Grasser Racing Team und tritt nun als offizieller Werksfahrer bei diversen Rennveranstaltungen für Audi an.
Als Begründung gibt der in Wien lebende Italiener, dass er mit Lamborghini alles erreicht hat, was möglich ist und nunn nach neuen Herausforderungen sucht.

Foto: Stefan Lorse | Speedemotions.de

Teams formieren sich

Während dessen formieren sich die Teams für die neue Saison.
BWT Mücke Motorsport tritt dieses Jahr mit 2 neuen Audi R8 LMS an. In der Startnummer 25 sollen die Youngster Mike Beckhusen (Deutschland) und Igor Walilko (Polen) den Titel holen.
Beckhusen feierte 2019 erfolgen in der ADAC GT 4 und Audi TT Cup.
Im Audi mit der Nr. 26 nimmt der Routinier Stefan Mücke wieder Platz. Eine kleine Überraschung: Ricardo Feller ist nach einjährer Abstinenz bei Montaplast by Land, wieder mit von der Partie.

Foto: Mücke Motorsport

Formel 1 Fahrer bei EFP Car Collection

Das Rennteam EFP Car Collection by TECE hat es geschafft den ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock zu verpflichten. Dieser nimmt neben Florian Spengler im gelb glauen Audi platz.
Das Schwesterfahrzeug wird Elia Erhart und Pierre Kaffer pilotiert.

GRT Grasser komplett

Clemens Schmid startet erstmals seit der Saison 2016 wieder ein Österreicher für das GRT Grasser Racing Team im ADAC GT Masters zusammen mit Niels Lagrange wird er sich den Lamborghini Huracán GT3 EVO mit der Startnummer 19 teilen. Serienneulinge Tim Zimmermann und Steijn Schothorst teilen sich den zweiten Lamborghini.

Foto: Stefan Lorse | Speedemotions.de

Schubert Motorsport meldet sich zurück

Das erfolgreiche Rennteam Schubert Motorsport meldet sich mit zwei BMW M6 GT3 2020 bei den ADAC GT Masters zurück. Der erste BMW pilotieren der ehemalige DTM-Rennsieger Joel Eriksson und Aidan Read, im zweiten Fahrzeug wechseln sich Henric Skoog und die BMW-Werksfahrer Erik Johansson und Nick Yelloly ab.


Zitat von Teamchef Torsten Schubert: "Ich bin sehr froh, dass wir wieder im ADAC GT Masters starten. Die Serie liegt mir nach so vielen Jahren persönlich am Herzen. Die Rahmenbedingungen auf dem Fahrermarkt sind nicht immer einfach, umso glücklicher bin ich, zwei BMW M6 GT3 einsetzen zu können. Mit unseren Piloten haben wir eine starke Kombination auf die Beine gestellt. Da das ADAC GT Masters die härteste GT-Serie Europas ist, war das auch zwingend erforderlich, um eine Chance auf Erfolg zu haben. Im vergangenen Jahr war deutlich zu sehen, dass es schwierig war, auf allen Strecken gleichermaßen gut aufgestellt zu sein. Genau das muss aber unser Ziel sein, weshalb wir viel Trainingsarbeit verrichten werden."

Schubert Motorsport startete erstmals 2010 in den ADAC GT Masters. Seitdem hat der Rennstall dort zahlreiche Erfolge gefeiert. Mit zehn Rennsiegen - alle mit BMW - ist Schubert das dritterfolgreichste Team der Serienhistorie.

Foto: Schubert Motorsport
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