Erster gemeinsamer DTM Test am Lausitzring

von Stefan Lorse

Erster gemeinsamer DTM Test am Lausitzring
Foto: Patrick Meischner

Audi bisher stärkste Kraft

Am Lausitzring wurde es in den Tagen vor Ostern wieder laut. Die Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) waren 4 Tage lang auf dem 4,570 langen Grand Prix Kurs des Eurospeedway unterwegs und testeten die neuen Boliden für die 2019er Saison.
Bereits von Anfang an zeichnete sich ein klares Bild der Kräfteverhältnisse ab. Die Teams von Audi Sport belegten die vorderen Ränge und spulten die meisten Testkilometer der drei Hersteller ab. Schnellster Pilot war dabei der Niederländer Robin Frijns mit einer Rundenzeit von 1:35.169 Minuten und damit 0,318 Sekunden schneller als der auf Rang Zwei liegenden René Rast. Der DTM Champion von 2013, Mike Rockenfeller belegt mit einer Zeit von 1:35.688 Minuten den dritten Platz und war am letzten Testtag der fleißigste Pilot der Audi Crew mit insgesamt 82 zurückgelegten Runden.

Joel Eriksson steht nach dem Test-Marathon mit insgesamt 134 Runden als bester BMW Fahrer auf Rang Vier mit über 0,8 Sekunden Rückstand auf den Erstplatzierten. Fahrerneuzugang Sheldon Van der Linde konnte in seinem BMW M4 DTM auf Anhieb überzeugen und ließ den Ex-Champion Marco Wittmann mit einigen Tausendstel Sekunden hinter sich. Bereits am Mittwoch musste BMW ein Auto für längere Zeit stilllegen da das Fahrzeug nach nur zwei Testrunden Feuer fing. Die schnellen Einsatzkräfte des Lausitzrings konnten den Boliden schnell löschen und zurück in die Box transportieren.

Eine starke Entwicklung legt Serienneuzugang Aston Martin auf der Strecke in der Lausitz auf den Asphalt. Mit den Plätzen Acht und Neun konnten die Piloten Jake Dennis und Paul Di Resta den Anschluss an das Feld finden. Mit lediglich zwei Autos spulten die beiden Fahrer gemeinsam 191 Runden ab. Als Markenneuzugang stehen dem Team von Aston Martin noch zwei weitere Testtage zur Verfügung um mit der Konkurrenz gleichzuziehen.
Der Saisonstart findet am 03.-05.05.2019 auf dem Hockenheimring statt.


Text & Bilder: Patrick Meischner

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