ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring

von Stefan Lorse

ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring
Foto: Stefan Lorse

Am vergangenen Wochenende war die Liga der Supersportwagen im österreichischen Spielberg, auf dem Redbull Ring zu Gast wo einige Überraschungen und Momente zum Luftanhalten hab.

Am Rennsamstag konnte das Fahrerduo Sylvest und Klingmann die achtjährige Durststrecke von MRS GT-Racing mit einem Sieg im BMW ein Ende setzen. Wenn auch nur knapp. Den nur 0,289 Sekunden trennte das Siegerfahrzeug von der RWT Corvette mit Sven Barth und David Jahn. Auf den tritten Platz konnte sich der Küs Team75 Bernhard Porsche mit Klaus Bachler und Timo Bernhard als Piloten schieben.

Pole-Setter Sylvest verteidigte beim Start mit dem M6 GT3 seine Spitzenposition. Danach setzte sich der Däne leicht von Klaus Bachler im Porsche ab, der sich vom vierten Startplatz auf Rang zwei verbessert hatte. Bis zu den Pflichtboxenstopps pendelte sich der Vorsprung der beiden Erstplatzierten bei rund 1,2 Sekunden ein. Sylvests Partner Jens Klingmann baute danach ihn danach zwischenzeitlich bis auf zwei Sekunden aus, doch in der Schlussviertelstunde kam Corvette-Pilot David Jahn immer näher und setzte den BMW-Mann unter Druck. Jahn hatte beim Pflichtboxenstopp den US-Sportwagen auf Platz drei liegend von Sven Barth übernommen und direkt danach Timo Bernhard, der von Klaus Bachler übernommen hatte, von Position zwei verdrängt. Anschließend verringerte der Corvette-Pilot seinen Rückstand auf den Führenden stetig und lag in der Schlussphase direkt hinter dem BMW. Klingmann behielt jedoch die Nerven und verteidigte die Spitzenposition. Nach 40 Runden sah er schließlich mit 0,289 Sekunden Vorsprung als Erster die Zielflagge.

3. Saisonsieg für Corvette-Duo Pommer/Kirchhöfer

Am Rennsonntag sah die Lage dann anders aus. Das Callaway-Duo mit Pommer/Kirchhöfer gewinnt souverän das Sonntagsrennen in Österreich und sichern sich damit den 3. Saisonsieg. Dahinter folgt die gelbe Mamba von Maximilan Götz und Indy Dontje der Mannfilter HTP Motorsport Mannschaft. Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde sichern sich Platz 3.

Pommer und Kirchhöfer zeigten bei ihrem dritten Saisonsieg eine nahezu perfekte Leistung. Nachdem der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya das Feld der 30 Supersportwagen auf die Reise geschickt hatte, kamen die Verfolger dem Corvette-Duo nur in der Startrunde kurz nahe. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase wegen einer Kollision im Hinterfeld während der Startrunde setzte sich Polesetter Kirchhöfer stetig vom Feld ab und fuhr zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als fünf Sekunden heraus. Mit solidem Polster übernahm Pommer zur Rennmitte und stellte mit einem Vorsprung von 4,6 Sekunden den 35. Sieg einer Corvette im ADAC GT Masters sicher.

Schrecksekunde für Vettel

In der letzten Runde kam es dann noch zu einer Schrecksekunde für Fabian Vettel. Ein Paar Runden vor Rennende bewegte Vettel den den zweiten Mannfilter Mercedes in das Heck eines Mücke Audi. Damit beschädigte er sich die Front und die linke Halterung der Motorraumklappenverriegelung. In der letzten Runde schliesslich war dann doch zu viel Wind unter die Haube gekommen, sodass diese schliesslich auf die Windschutzscheibe krachte und Vettel die Sicht nahm. Dieser reagierte, zumindest aus Beobachtersicht heraus, zu nervös, was einen Einschlag in die Mauer eines Streckenpostens zur Folge hatte. Nach einigen Minuten stieg Vettel unverletzt aus dem Fahrzeug.

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